Ein Bezirksderby steht am kommenden Sonntag auf dem Programm, wenn der Sportring Yburg Steinbach den TuS Durmersheim empfängt. Das ist gleichzeitig die Partie zwischen dem gastgebenden Tabellendritten Steinbach (17:5 Punkte, 349:313 Tore) und dem Landesliga-Schlusslicht Durmersheim (4:18 Zähler, 301:351 Treffer).
Durmersheim hat bisher lediglich die Heimspiele gegen Gutach (31:29) und Kehl (35:34) gewonnen, gegen Meißenheim hielt man bis zum 24:25 mit, verlor am Ende aber noch mit 30:35 Toren. Der TuS war viele Jahre eines der besten Teams im Handball-Bezirk Rastatt, als Südbadenliga-Absteiger hat man jetzt große Sorgen, sonst muss man ein weiteres mal – dann in die Bezirksklasse - absteigen. Die langjährigen Leistungsträger wie Karl-Heinz Steinmetz, Robert Höllig und MartinEhrentraut stehen nicht mehr zur Verfügung, junge talentierte Nachwuchsleute wie Felix Kracht und die Gebrüder Schlampp sind zu anderen Vereinen gewechselt.
Der Sportring-Trainer Peter Gerber hat sich und seiner Mannschaft das Ziel gesetzt, das Match zu gewinnen, zumal es ein Heimspiel vor eigenem Publikum ist. Gerber sieht einen gewaltigen Umbruch beim TuS Durmersheim, mahnt aber zur Vorsicht, weil immer noch Akteure an Bord sind, die auch schon höherklassig gespielt haben und viel Routine besitzen. Zu einfach darf man es dem Tabellenletzten nicht machen, der würde sich bietende Gastgeschenke sicherlich dankend annehmen. Der Sportring will hochkonzentriert an die Sache gehen, um dem Landesliga-Spitzenduo (Wolfach und Meißenheim, beide 18:4 Zähler) auf den Fersen zu bleiben.
In Ottersweier bot der Sportring Steinbach über 40 Minuten eine gute Partie und hatte leicht Oberwasser. Dann produzierten die Rebländer zu viele technische Fehler und taten sich phasenweise schwer, brachten damit die TS Ottersweier zurück ins Spiel. Am Ende reichte es für die SR’ler zu einem knappen 29:28-Sieg in fremder Halle.
Cip