Zum Rundenauftakt empfängt der Sportring Yburg Steinbach den Aufsteiger aus der Bezirksklasse Rastatt, die SG Rotenfels/Gaggenau. Die Murgtäler haben sich im Vergleich mit Großweier und Kappelwindeck durchgesetzt und nach einer spannenden Runde wurde die Spielgemeinschaft Meister der Bezirksklasse.
Die Gäste haben ein eingespieltes Team zu bieten, das den schnellen Handball-Sport bevorzugt. Man will noch den Elan von der vergangenen Saison, mit kräftig gefeierter Meisterschaft, in die Runde 2011/2012 herüberretten und in der Landesliga bestehen. Einen schmerzhaften Abgang mussten die Rotenfels-Gaggenau-Equipe hinnehmen, der talentierte und torgefährliche David Knezovic wechselte zum Südbadenligisten SG Muggensturm/Kuppenheim.
Die Steinbacher schieden am vergangenen Wochenende im Südbadischen Vereinspokal nach einer 27:30-Niederlage gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim aus. Zu Beginn trumpften die SG-Mannen mächtig auf und führten deutlich, die SR’ler ließen sich davon aber nicht beirren und gestalteten die Partie fast auf gleicher Augenhöhe.
Vor dem Saisonstart 2011/2012 ist für Sportring-Trainer Peter Gerber noch nicht eindeutig erkennbar, wo man aktuell steht. Die Vorbereitung verlief – urlaubs- und verletzungsbedingt - mit stark unterschiedlicher Besetzung, die Trainingsspiele kann man nicht als Gradmesser heranziehen. Gerber hofft, dass sein Team schnell den Rhythmus und die Konstanz findet, mit der man in der vergangenen Runde eine sensationelle Serie hingelegt hat. Nicht mehr im SR-Kader ist Daniel Meier (Spielertrainer Achern/Gamshurst/Memprechtshofen), Torhüter Simon Zowislo wird berufsbedingt kürzer treten. Noch verletzt sind die Routiniers Martin Koch und Philipp Hochstuhl, weitere Akteure sind angeschlagen. Zum Kader hinzugekommen sind Fabian Lorenz (zuletzt Kappelwindeck) und das Steinbacher „Eigengewächs“ Christian Gemeinhardt (zuletzt Sinzheim). Weitere Noch-A-Jugendliche haben die Vorbereitung mitgemacht und werden hoffentlich bald in der Landesliga mitmischen können.
Aufgrund des Heimvorteils und angesichts der Situation „Tabellenzweiter der letzten Saison gegen Aufsteiger“ liegt die Favoritenrolle beim SR Steinbach. Die Rebländer dürfen die Gäste aber keinesfalls unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen. Das mit Spannung erwartete Bezirksderby startet zur ungewohnten Anwurfzeit um 17.00 Uhr, nicht wie sonst für Steinbacher Matches üblich um 16.30 Uhr.
Cip