Am Sonntag empfängt der Sportring Yburg Steinbach die Kehler Turnerschaft, dann wollen die Rebländer Revanche nehmen für die noch immer schmerzende 32:34-Niederlage vom Hinspiel. Steinbach belegt den dritten Tabellenplatz mit 25:9 Punkten und einer Trefferbilanz von 548:468 Toren, Kehl hat den 11. Rang inne (13:19 Zähler, 488:539 Tore), der Vorsprung zum Drittletzten beträgt aber komfortable sechs Pluspunkte.
Kehl hat am vergangenen Wochenende den Tabellennachbarn Seelbach knapp mit 30:29 geschlagen, davor gab es ein überraschendes 34:34-Remis gegen Meisterschaftsanwärter HTV Meißenheim. Die Turnerschaft ist besonders heimstark, in der KT-Arena bleiben die meisten Punkte bei der Heimmannschaft, dagegen wurde auswärts noch gar nicht gesiegt.
Das Hinspiel zwischen Kehl und Steinbach endete mit einem knappen 34:32-Erfolg der Grenzstädter, die sich auch von einer zwischenzeitlichen 30:29-Führung der Steinbacher nicht von ihrem Siegeswillen abbringen ließen. Mehrfach erzielte die Kehler TS Tore in Unterzahl und entnervten damit die SR-Handballer.
In Ottenhöfen zeigten sich die Steinbacher phasenweise unkonzentriert bei den Würfen, beste Chancen wurden nicht genutzt und das rächt sich bekanntlich im Handball-Sport. Da sich auch die SR-Abwehr keine Bestnoten verdienen konnte und die ASV-Angreifer besonders motiviert waren, sprang am Ende ein 35:34-Sieg für die Achertäler heraus.
Kehl ist für die Sportring-Handballer nicht unbedingt ein Lieblingsgegner, dennoch sollten die Punkte am Sonntag in Steinbach bleiben, was mit einer guten Leistung in Abwehr und Angriff drin sein sollte. Nicht gut wäre es, wenn die Mannen um SR-Trainer Peter Gerber den Gegner unterschätzen würden. Kehl hat keine absoluten Top-Torschützen, lässt man den TS’lern aber zu viel Freiraum, wird dieser zum Torewerfen genutzt.
Cip