Nichts zu erben gab es für die Damen der SGKS gegen Ottenhöfen. Mit einer 34:21 Niederlage im Gepäck fuhren sie am Sonntagnachmittag ins Rebland zurück. Dabei waren die SGlerinnen nicht ohne Hoffnung angereist. Die letzte Begegnung der beiden Mannschaften beim Turnier des ASVO gab Anlass zu vorsichtigem Optimismus, zumal sich die Ottenhöfenerinnen in ihren letzten beiden Begegnungen ebenfalls schwer getan hatten.
Für einen Moment schien auch alles ganz gut anzufangen, da die SG mit schnellem Spiel zur 0:1 Führung kam. Wie sich gleich zeigen sollte, war dies jedoch das einzige Mal, dass die Rebländerinnen vorlegen konnten.
Die Damen aus Ottenhöfen zeigten umgehend, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Und innerhalb kürzester Zeit war aus dem o:1 eine 9:1 Führung geworden, ehe sich die SG auf das Handballspielen besann. Trotzdem hatten sie den ball- und treffsicher agierenden Gegnerinnen nichts entgegenzusetzen und man verabschiedete sich mit 18:10 in die Pause. Ein für die SG´lerinnen kein ungewohntes Bild, hatten sie in den letzten beiden Spielen ja ebenfalls hohe Rückstände aufgeholt.
Wer nun aber glaubte, die SGKS könne dies wiederholen, sah sich getäuscht. Drucklos und ohne Mut nach vorne wurden zahlreiche technische Fehler zum Verhängnis. War eine Spielerin dann mal frei, scheiterte sie oft an der gut haltenden Torfrau von Ottenhöfen. Einzig Laura Braun fasste sich in der zweiten Hälfte ein Herz und versuchte mit zum Teil schönen Einzelleistungen das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Eine auch in dieser Höhe dem Spielverlauf entsprechende 34:21 Niederlage ist bitter, sollte aber kein Anlass zum Verzweifeln sein.
Die SG ist jetzt tatsächlich in der Landesliga angekommen. Es war eigentlich klar, dass die Mannschaft Punkte gegen den Abstieg sammeln muss. Die letzten drei Spiele zeigten jedoch einen kontinuierlichen Abbau der Leistungen. Sicher machte sich auch das Fehlen von Anette König und den Oser-Zwillinge bemerkbar, ist aber keine Erklärung für die insgesamt schwache Vorstellung. Dass es in dieser Spielklasse nicht weitergehen konnte wie zu Beginn, war fast zu erwarten. Jetzt müssen die Mädels aber dringend zeigen, was sie tatsächlich drauf haben und müssen die Leichtigkeit der ersten Spiele und den Mut, Verantwortung zu übernehmen, wieder finden.
Für die SG spielten: D. Forcher, N. Gaiser – Tor
N. Braun, A. Boni(1), A. Schulmeister (3/1), K. Gaiser (2), T. Meier (2/1), S. Falk (1/1), L. Braun (10/1), N. Droll (2), K. Fink.